Thema im Fokus: Hörschädigung und Schule

Die aufmerksame Lehrkraft erkennt sehr schnell, wenn ein Schulkind nicht richtig sieht. Probleme in der Motorik fallen im Sportunterricht auf.

Anders sieht es bei Hörschädigungen aus. Nichts deutet äußerlich auf eine Hörschädigung hin. Der Dialog mit einem hörgeschädigten Kind scheint häufig ganz normal zu sein. Das Kind gibt auf Fragen die richtigen Antworten. Auf eine gezielte Nachfrage, ob die SchülerIn alles gehört und verstanden hat, gibt das Kind als Antwort ein überzeugendes "JA". Trotzdem werden die schulischen Leistungen immer schlechter. Eine Hörschädigung könnte der Grund dafür sein.

Im Dialog gilt dem Gegenüber die volle Aufmerksamkeit. Der räumliche Abstand ist gering. Die Gesprächspartner können sich gegenseitig sehen. Das "JA" ist in diesem Fall tatsächlich ehrlich. Anders sieht es im alltäglichen Unterricht aus. Häufig sprechen LehrerInnen in die Richtung des Whiteboards. Drei SchülerInnen kramen in ihrer Schultasche. Andere rutschen und kippeln mit dem Stuhl. Vorne fällt ein Stift herunter und Peter hat Max tuschelnderweise noch viel vom Wochenende zu erzählen. Das hörgeschädigte Kind sitzt natürlich in der letzten Reihe. In dieser Situation versteht der Schüler oder die Schülerin nun eben nicht mehr den Inhalt des Unterrichts.

Normal hörende SchülerInnen können auch bei diesem Beispiel die Inhalte verstehen. Keiner fragt etwas nach - also tut es auch nicht das hörgeschädigte Kind. Viele SchülerInnen mit Hörschädigung wissen nicht einmal, dass sie schlechter hören als andere. Sie sind mit der Schwerhörigkeit aufgewachsen und empfinden ihr Hören als ganz normal.

Das Sozialministerium von Baden-Württemberg hat in einer Untersuchung die Hörstörungen bei SchulanfängerInnen von 1991 bis 2002 dokumentiert. Bis zu 5% der SchülerInnen waren schwerhörig. Aber nur 3 von 100 Hörstörungen wurden in den allgemeinen Vorsorgeuntersuchungen diagnostiziert. LehrerInnen sollten in der Schule darum besonders aufmerksam die Hörfähigkeit der SchülerInnen beobachten.

 

 

Arten der Hörschädigung

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Schon bei einer leichgradgen Hörschägung kann e paren, da Beroene bestme oneme ncht ersteen können. Alles klar? Hier fehlen durch eine angenommene Hörschädigung die Phoneme von i, f, s, h und t. In der gesprochenen Sprache sind diese recht leise und hochfrequent. Lesen Sie mehr
Auswirkungen von Hörschädigungen

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Probleme beim Hören wirken sich nicht nur auf das Sprachverstehen aus. Schwerhörige sprechen und kommunizieren teilweise eingeschränkt. Mitunter zieht eine Hörschädigung auch psycho-soziale Auswirkungen nach sich. Lesen Sie mehr
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