Formen und Orte sonderpädagogischer Förderung

Seit der Einführung der inklusiven Schule zum Schuljahr 2013/14 sind alle öffentlichen Schulen Niedersachsens inklusive Schulen. Den Schulträgern wurde ermöglicht Schwerpunktschulen für bestimmte Förderschwerpunkte einzurichten (siehe Schulgesetz, "Übergangsregelungen").

Eltern haben das Recht zwischen allgemeiner Schule und Förderschule zu wählen, aber keinen Anspruch auf eine konkrete Schule. Für alle Schülerinnen und Schüler gelten die Zuständigkeiten der Schulbezirke, die der Schulträger festgelegt hat.

Der Schulträger einer Schule des Sekundarbereichs I kann eine Lerngruppe mit dem Förderschwerpunt Lernen einrichten, wenn er sich für das Auslaufen der Förderschule Lernen im Sekundarbereich I entscheidet. Es reicht jedoch auch, wenn er ausschließlich ein inklusives Bildungsangebot macht. Die Wahlfreiheit der Eltern besteht nur vor dem Hintergrund des aktuellen Angebotes des jeweiligen Schulträgers. 

Durch die Einführung der inklusiven Schule führt Niedersachsen keine Integrationsklassen mehr.

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