Vergessen - Verdrängen - Anklagen - Verurteilen

 

 

   

Der Nürnberger Haupt-kriegsverbrecherprozess

Buch/Montage:  Yvonne Rüchel
D 2016, 26 Min.

Der Nürnberger Hauptkriegs-verbrecherprozess stellt ein einmaliges Ereignis in der Weltgeschichte dar. In diesem internationalen Militärtribunal setzten sich die vier Siegermächte des Zweiten Weltkriegs das Ziel, die bis dahin unvorstellbaren Verbrechen der NS-Diktatur juristisch aufzuarbeiten und die Schuldigen einer gerechten Strafe zuzuführen. Der Film bietet eine kompakte Übersicht über die Vorgeschichte, den Verlauf und die Nachwirkung des Prozesses gegen die Hauptkriegsverbrecher. Umfangreiches Quellenmaterial auf den Arbeitsblättern ermöglicht es, weitere Perspektiven rund um den Prozess selbst, seine schwierige Vorbereitung sowie seine kontroverse Rezeption und lang anhaltende Nachwirkung im Unterricht zu erarbeiten.

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Der Staat gegen Fritz Bauer

Regie: Lars Kraume
D 2015, 105 Min.

Deutschland 1957. Während die junge Bundesrepublik die NS-Zeit hinter sich lassen will, kämpft ein Mann unermüdlich dafür, die Täter im eigenen Land vor Gericht zu stellen: Zwölf Jahre nach Kriegsende erhält der kompromisslose Generalstaatsanwalt Fritz Bauer den entscheidenden Hinweis darauf, wo sich der frühere SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann versteckt halten soll. Gemeinsam mit dem jungen Staatsanwalt Karl Angermann beginnt Bauer, die Hintergründe zu recherchieren.

Zusatzmaterial:
Making Of; Deleted Scenes; Interviews; Audiokommentare.

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Die Akte General

Regie: Stephan Wagnert
D 2016, 89 Min.

Biografischer Film über den hessischen Generalstaatsanwalt Fritz Bauer (1903-1968), der eine Balance aus einem Zeitbild der jungen Bundesrepublik und dem Porträt des unbeugsamen Juristen sucht. Im Zentrum der (Fernseh-)Erzählung stehen Bauers Versuche, den in Argentinien untergetauchten Adolf Eichmann zur Rechenschaft zu ziehen (1959-1962).

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Die Mörder sind unter uns

Regie: Wolfgang Staudte
SBZ 1946, 80 Min.

Als die junge Fotografin Susanne aus dem KZ zurückkehrt, findet sie in ihrer Wohnung den Chirurg Mertens vor, der mit übermäßigem Alkoholkonsum versucht, seine furchtbaren Erinnerungen zu verdrängen. Susanne hilft ihm, dass er wieder langsam zu sich findet. Dann begegnet Mertens seinem ehemaligen Hauptmann Brückner, der nun ein aalglatter Geschäftsmann ist. Mertens fordert Sühne für ein von Brückner befohlenes Massaker an Frauen, Kinder und Männern.

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In jenen Tagen

Regie: Helmut Käutner
Brit. BZ, 1947, 111 Min.

Im Jahr 1945 erzählt ein altes Auto seine Geschichte und die seiner wechselnden ehemaligen Eigentümer. Sieben Episoden um Menschen, die durch rassische und politische Verfolgung, im Widerstand oder durch das Kriegsgeschehen der Willkür des Nazi-Regimes ausgesetzt waren.

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Der Rat der Götter

Regie: Kurt Maetzig
DDR 1950, 84 Min.

Der Film thematisiert die Verstrickung der IG Farben in Rüstungsproduktion und Giftgasherstellung für die Konzentrationslager. Dem Vorstandsvorsitzenden Geheimrat Mauch geht es um Expansion und Gewinn für die Firma um jeden Preis. Der Chemiker Dr. Scholz ist ein Mitläufer, der sich aus Angst um Stellung und Familie der Wahrheit verschließt. Als 1948 eine verheerende Explosionskatastrophe in Ludwigshafen beweist, dass der Konzern trotz Verbotes der Alliierten wieder Sprengstoff produziert, bricht Scholz sein Schweigen.

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