Bildungsbeitrag des Faches Werte und Normen

Der Mensch hat das Recht, seine Persönlichkeit frei und eigenverantwortlich zu entfalten und sich als selbstbestimmtes Individuum an der Gestaltung des menschlichen Zusammenlebens zu beteiligen.

Diesen Zielsetzungen verpflichtet, bezieht sich das Unterrichtsfach Werte und Normen auf altersgerecht adäquate Problemstellungen und Fragen aus der Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler, auf Problemstellungen und Fragen der Religions- und Gesellschaftswissenschaften, aber auch der Philosophie und hier insbesondere auf Fragen der Moralphilosophie bzw. Ethik. Immanuel Kants elementare Frage „Was soll ich tun?“ stellt gewissermaßen ein Leitmotiv des Unterrichtsfaches Werte und Normen dar. In der Didaktik ist unstrittig, dass diesbezüglicher Unterricht zum problemorientierten Philosophieren anleiten soll, was rezeptives Lernen von philosophiehistorischen Fakten nicht ausschließt. Unter diesen Voraussetzungen kann der Unterricht im Fach Werte und Normen den Schülerinnen und Schülern ein Rüstzeug bereitstellen, um Einsichten in die tragenden Wertvorstellungen und Normen einer menschenwürdigen Gesellschaft sowie in die entsprechenden ethischen Grundsätze zu gewinnen und um wesentliche kulturelle, geistige und religiöse Bedingungen und Grundlagen der demokratischen Gesellschaftsordnungen kennen zu lernen. 

 

 Quelle: Kerncurriculum Werte und Normen Hauptschule

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